Frankfurt Ost
Am 10. September 1848 wurde die 16,04 km lange Verbindung von Frankfurt-Ost nach Hanau Hbf durch die Frankfurt-Hanauer Eisenbahn-Gesellschaft in Betrieb genommen. Am 3. Dezember 1880 wurde das 0,73 km lange Teilstück zwischen Frankfurt- Griesheim und Frankfurt-Ost in Betrieb genommen. Durch umfangreiche Ausbauarbeiten im Frankfurter Raum wurde am 1. April 1913 die 2,28 km lange Strecke von Frankfurt-Süd zum neuen Bahnhof Frankfurt-Ost für den Güterverkehr und am 1. Mai 1913 für den Personenverkehr eröffnet. 1913 entstand der neue Bahnhof Ost mit vier Bahnsteiggleisen in der Nähe des alten Hanauer- bzw. Ostbahnhofs. Als Baumaterial diente der rötliche Main-Sandstein. Die Entwürfe zum Bahnhof Ost und Süd schuf der geheime Baurat A. Wagner. Beide Bahnhöfe unterschieden sich nur durch ihre Dimensionen. Das im Zweiten Weltkrieg schwerbeschädigte Gebäude wurde 1957 abgerissen und 1961 durch das noch heute bestehende Empfangsgebäude ersetzt. Heute wird nur noch der Durchgang zu den Gleisen benutzt.
Bilder Frankfurt Ost
Luftaufnahme
Frankfurt Ost 1848
Bahnhof Ost 1848
Bahnhof Ost ca. 1912
Frankfurt Ost 1912 Architektur der 1950er und 1960er Jahre
Der sehr eigenwillige Bau wurde vom Architekten Karl Radlbeck entworfen. Der Entwurf war innerhalb von sechs Wochen fertig. Im Juli 1961 wurde das Gebäude Frankfurt Ost eröffnet.
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