Fürth Hbf
In Fürth fuhr die erste Eisenbahn in Deutschland am 7. Dezember 1935 und damit besaß Fürth neben Nürnberg die ältesten deutschen Bahnhofsanlagen. Die ersten Bahnhöfe von Fürth und Nürnberg glichen sich sehr. In Fürth war die Verwaltung der Ludwigsbahn in einem Verwaltungsgebäude untergebracht. Es gab noch eine Bahnsteighalle, die zwei Gleise überdeckte. Die gesamte Bahnhofsanlage war umfriedet. Der Grundstein für ein neues Empfangsgebäude wurde am 7. Dezember 1885 gelegt und 1886 eröffnet. Die Stilllegung des Betriebes der privaten Ludwigsbahn erfolgte am 31. Oktober 1922. Die Eröffnung der ersten Staatsbahn Ludwigs- Süd-Nord-Bahn war am 25. August 1844. Zu diesem Zeitpunkt gab es ein sogenanntes Expeditionsgebäude in Fürth. Die Eröffnung der Strecke nach Bamberg erfolgte am 1. Oktober 1844. Am 28. November 1848 wird das Bahnexpeditionsgebäude samt Ladehalle von der Ludwigsbahn übernommen. Erst zur Eröffnung der Parallelstrecke nach Nürnberg am 1. Oktober 1862 und der Strecke nach Würzburg am 19. Januar 1865 gab den Anlass zum Bau eines repräsentativen Empfangsgebäudes, das 1865 fertiggestellt wurde. Der Architekt war Bürklein. Bis 1858 waren das Stationsgebäude, die Lagerhalle und eine “Waagkammer” (Raum für eine Waage) Bestand des Bahnhofs. Das Stationsgebäude wurde um die Jahrhundertwende erweitert, ist aber in seiner damaligen Form grundsätzlich erhalten geblieben.
Luftaufnahme
Bahnhof um 1900
Bilder Fürth
Bahnhof 1900
Am 7. Dezember 1835 fuhr die erste Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth. Fürth hatte zu diesem Zeitpunkt 14.500 Einwohner (Ende 2014 waren es 121.519 Einwohner).
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Nürnberg - Würzburg
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