Friedberg (Hessen)
Der 30,91 km lange Abschnitt der Main-Weser Bahn von Friedberg über Vilbel nach Frankfurt West wurde am 10. Mai 1850 dem Verkehr übergeben. Die 13,61 km lange Verbindung nach Butzbach begann den Betrieb am 9. November 1850. Am 15. September 1881 wurde die 16,06 km lange Strecke nach Heldenbergen-Windecken für den Güterverkehr und am 7. Februar 1882 für den Personenverkehr eröffnet. Am 1. Oktober 1897 erfolgte die Eröffnung der 23,77 km langen Strecke nach Beienheim-Hungen. Die 17,02 km lange Eisenbahnverbindung von Friedrichsdorf (Taunus) wurde am 15. Juli 1901 dem Verkehr übergeben. Das erste Empfangsgebäude ähnelte dem von Bad Nauheim. Friedberg besaß ein Bahnbetriebswerk bis zum 1. Oktober 1982. 1897 begannen die Bauarbeiten des im Fachwerk gebauten Fürstenpavillons für den Großherzog von Hessen und seine Gäste. Beim Neubau des Bahnhofs 1913 wurde der Pavillon zum neuen Empfangsgebäude versetzt. 1960 elektrifizierte die Bundesbahn die Strecke nach Hanau. Seit 2001 übernahm die BLE den Personenverkehr nach Hanau. 2010 wurde das Empfangsgebäude saniert. Der Fürstenpavillon wird von der Hessischen Landesbahn als Büro genutzt. Das Empfangsgebäude ist als Denkmal geschützt.
Luftaufnahme
Bahnhof um 1900
Bilder Friedberg
Die Eisenbahn “kam” am 10. Mai 1850 nach Friedberg. Also 15 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Friedberg hatte zu diesem Zeitpunkt wenig Einwohner (Ende 2013 waren es 27.758 Einwohner).
Bahnhof 1913
Bahnhof von 1913
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