Freiburg (Breisgau) Hbf
Mit der Eröffnung der Strecke von Offenburg wurde auch der erste Freiburger Bahnhof am 1. August 1845 in Betrieb genommen. Eine in Holz- Stahlbauweise errichtete Bahnhofshalle überspannte die beiden Bahnhofsgleise. Die Baupläne stammten von Friedrich Eisenlohr. Der Bahnhof wurde weit außerhalb der Stadt angelegt, um die Hauptstrecke nicht unnötig mit Steigungen zu belasten. Damit war es möglich, die Bahnhofsanlagen bahngerecht zu planen. Das Empfangsgebäude wurde in Form eines Atriums gebaut. Dadurch bedingt konnte die Bahnhofshalle mit dem Empfangsgebäude günstig verbunden werden. Auch für dieses Gebäude wählte Eisenlohr den obligatorischen spitzen Turm für die Bahnhofsuhr. Am 27. November 1944 wurde der Bahnhof völlig zerstört. Am 28. Oktober 1951 wurde das neue Empfangsgebäude eröffnet. Dieses Provisorium wurde 1985 durch den Bau einer Glaskuppel über dem Reisezentrum aufgewertet. 1997 begannen die Abrissarbeiten des alten und der Bau des neuen, dritten Empfangsgebäudes, das am 29. September 1999 eröffnet wurde.
Luftaufnahme
Bahnhof von 1845
Bilder Freiburg im Breisgau
Die Eisenbahn “kam” am 1. August 1845 nach Freiburg. Also zehn Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Freiburg hatte zu diesem Zeitpunkt 13.734 Einwohner (Ende 2014 waren es 222.203 Einwohner).
Bahnhof von 1845 Architektur der 1950er und 1960er Jahre
Bereits 1949 begannen die Bauarbeiten für ein neues, zweigeschossiges Empfangsgebäude, wobei die Reste des zerstörten Gebäudes mit einbezogen wurden. Am 29. Oktober 1951 war die Eröffnung.
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