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Die Kinzigtalbahn und deren Bahnhof Flieden eröffnete den Betrieb am 15. Dezember 1868. Dabei entstand auch die Spitzkehre über den Bahnhof Elm. Dadurch konnte der Hessische Landrücken zwischen Vogelsberg und Röhn umfahren werden. Kurhessen wurde 1866 durch das Königreich Preußen  annektiert, das den Weiterbau der Kinzigbahn übernahm. Das zweistöckige Gebäude war ein verputzter Backsteinbau mit Bogenfenstern. An der nördlichen Seite des Empfangsgebäudes befindet sich der aus Sandstein gebaute Güterschuppen mit segmentbögigen Fenstern und einem großen Tor. Ein Bahnbetriebswerk gehörte ebenfalls zur Bahnstation, da hier die Vorspannlokomotiven vorgehalten werden mussten. Durch die Eröffnung der Teilstrecke von Elm nach Jossa am 6. Mai 1872 wurde Flieden zum Trennungsbahnhof der Fulda-Main-Bahn, die von Fulda nach Gmünden führt. 1909 begannen die Bauarbeiten am Schlüchterner Tunnel, der am 1. Mai 1914 in Betrieb genommen wurde. Jetzt konnten die Züge, ohne in Elm kehrt zu machen, direkt nach Bebra fahren. Dadurch bedingt entfiel auch der Vorspannbetrieb nach Elm. Der Bahnhof wurde 2007 saniert. Das Empfangsgebäude steht unter Denkmalschutz.
Flieden Flieden Z Bahnhof iel
Bilder Flieden
Luftaufnahme
Die Eisenbahn “kam” am 15. Dezember 1868 nach Flieden. Also 15 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Flieden hatte zu diesem Zeitpunkt 1.200 Einwohner (Ende 2015 waren es 8.758 Einwohner).  
Frankfurt - Göttingen
Elm Schlüchtern Flieden Vollmerz Streckenverlauf vor 1914
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