Z Bahnhof iel Fröttstädt
Mit Fertigstellung des 28,9 km langen Abschnitts der Thüringischen Eisenbahn  von Gotha nach Eisenach am 24. Juni 1847 wurde der Bahnhof Fröttstädt seiner Bestimmung übergeben. Als Durchgangsbahnhof verfügte er über eine Ausweichgleis, ein Ladegleis und eine Wasserstation. Am 2. Juli 1876 wurde die 9,85 km lange Strecke nach Friedrichroda eröffnet. Der Betreiber war der Eisenbahnunternehmer Hermann Bachstein  aus Berlin. Durch diesen Anschluss bedingt wurde der Bahnhof 1875 erheblich erweitert. Die Strecke nach Friedrichroda nutzte die seit 1848 bestehende Waltershäuser Zweigbahn, die mit Pferden betrieben wurde. 1936 wurde der Bahnhof durch umfangreiche Umbauten erweitert. Das Empfangsgebäude, die Retirade (Abortgebäude) und das Beamtenwohnhaus sind heute noch in ihrer Grundsubstanz erhalten.
Luftaufnahme
Bahnhof 1911
Bilder Fröttstädt
Die Eisenbahn “kam” am 24. Juni 1847 nach Fröttstädt. Also zwölf Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Fröttstädt hatte zu diesem Zeitpunkt wenig Einwohner (Ende 2010 waren es 408 Einwohner). Fröttstädt gehört heute zur Landgemeinde Hörselgau.
Bahnhof 1911
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