Z Bahnhof iel Fröndenberg
Die 43,2 km lange Obere Ruhrtalbahn  wurde am 1. Juni 1870 zwischen Schwerte und Arnsberg eröffnet. Die Konzession dafür bekam die Bergisch- Märkische Eisenbahn am 1. Oktober 1866. Der Bahnhof hatte zu dieser Zeit noch keinen Güterverkehr. Er bestand aus einem provisorischen Stationsgebäude und einem Abtrittsgebäude. Am 7. August 1872 wurde die Stichbahn nach Menden eröffnet. Dafür mussten die Gleisanlagen erweitert werden und das alte Stationsgebäude einem neuen, einstöckigen Fachwerkgebäude weichen. Ein Güter- und ein Lokschuppen ergänzten die Bahnhofsgebäude genauso wie der Wasserturm nebst Pumpenhaus, einem Wagenschuppen sowie einer Drehscheibe. Damit wurde der Trennungsbahnhof Fröndenberg zu einem Eisenbahnknoten. Die Inbetriebnahme der Sekundärbahn nach Unna erfolgte am 2. Januar 1899. Das alte Empfangsgebäude von 1872 war baufällig geworden und musste durch einen Neubau ersetzt werden. 1923 erhielt der Bahnhof ein Bahnbetriebswerk. Durch den Bombenangriff 1943 auf die Möhnetalsperre ergossen sich die Wassermassen auch in den Bahnhofsbereich, der schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde. Am 12. März 1945 wurde das Empfangsgebäude völlig zerstört. 1954 schloss das Bahnbetriebswerk. Erst 1957 öffnete das noch heute erhaltene Stationsgebäude. 2008 eröffnete im leeren Stationsgebäude ein Radhotel für die Radwanderer auf dem Ruhrtal-Radweg.
Luftaufnahme
Bahnhof 1875
Bilder Fröndenberg
Die Eisenbahn “kam” am 1. Juni 1870 nach Fröndenberg. Also 35 Jahre nach der Eröffnung der ersten Eisenbahn von Nürnberg nach Fürth 1835. Fröndenberg hatte zu diesem Zeitpunkt wenig Einwohner (Ende 2013 waren es 20.705 Einwohner).
Architektur der 1950er und 1960er Jahre
1957 eröffnete das zweigeschossige Empfangsgebäude mit Satteldach. Auf der Straßenseite befindet sich noch ein eingeschossiger Flachbau mit Geschäfts- und Diensträumen.
Bahnhof 1875
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Hönnetalbahn
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